Speed Dating für Filmemacherinnen

In der Dokumentarfilmbranche sind Netzwerke für eine erfolgreiche Karriere unabdingbar. Bei der Entstehung eines Films arbeiten kreative Köpfe eng zusammen – des­halb ist Teamwork so wichtig wie in kaum einer anderen Branche.
Beim SPEEDDATING FÜR FILMEMACHERINNEN geben die AG DOK, der BVR und Pro Quote Film den Teilneh­mer.innen die Möglichkeit, neue Netzwerke zu bilden. Redakteur.innen stellen sich und ihre Arbeitsbereiche vor und können die Filmemacherinnen und ihre Projekte kennenlernen.
Die AG DOK und der BVR präsentieren die Ergebnisse der von Pro Quote Film unterstützten Untersuchung zur Genderverteilung im Bereich Dokumentarfilmregie, die nahelegt, dass es auch im dokumentarischen Bereich noch erheblichen Handlungsbedarf gibt, wenn es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern geht. 

Zur Teilnahme an der Veranstaltung melden Sie sich bitte bis 29. April hier an. 

 

  • Fri, 5/10/19
    19.00
    HFF - Seminarraum 1
  • Fri, 5/10/19
    19.00
    HFF - Seminarraum 1
Cornelia Grünberg
Autorin, Regisseurin, Produzentin, PQF und Vorstand BVR

Studium DffB Drehbuch und Regie, Non-Fiction: "Hold me, Love me", "VIERZEHN - Erwachsen in 9 Monaten", "Fabienne", "ACHTZEHN - Wagnis Leben", in Vorbereitung: "ZEHN - Die Kinder der Kinder", "28 - Die Kunst den eigenen Weg zu gehen"; Fiction: "Paul Vier", "Zeit des Schweigens", "First Kiss", "Zwei in einem Boot", "Schule am See", "Wahnsinnsweiber", "Krimi.de", "Die Zehn Gebote", "Schloss Einstein", in Vorbereitung: "Der Bahnhofsvorsteher", "EMP"

Susanne Binninger
Regisseurin, Produzentin, Dozentin und Vorsitzende der AG DOK. (AG DOK)

BIO-/FILMOGRAFIE

Susanne Binninger studierte Visuelle Kommunikation, Philosophie und Kunstgeschichte in Kassel und Berlin, sowie Film- und Fernsehregie an der HFF „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg.  Als Autorin und Regisseurin von künstlerischen Dokumentarfilmen interessiert sie sich u.a. für gesellschaftliche Phänomene wie FlüchtlingshelferInnen oder die Konstruktion von Identität und Geschlecht. Ihr Film „Reine Männersache“ über männliche Rollenbilder war für den Grimme-Preis nominiert.

Susanne Binninger war als Producerin für dokumentarische Formate tätig, und hat 2009 mit Andreas Goldstein die Produktionsfirma Oktoberfilm gegründet. Sie engagiert sich als Mentorin für junge Filmemacherinnen, produziert ausgewählte Nachwuchsprojekte, und lehrt Dokumentar-film an Filmhochschulen (dffb, Filmuniversität Babelsberg, filmArche Berlin). Susanne Binninger ist seit 2017 zweite Vorsitzende der AG DOK (Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm) und setzt sich in ihrer Vorstandsarbeit vor allem für den unformatierten Dokumentarfilm ein.  

 

Filme (aktuelle Auswahl):

HelferInnen
Kino-Dokumentarfilm
Buch und Regie
Stoffentwicklung gefördert durch BKM, derzeit in Finanzierung
Produktion: Corso Film /Oktoberfilm

 

Der Funktionär

Kino-Dokumentarfilm (D 2017)
Produzentin und Producerin (B+R: Andreas Goldstein)
Produktion: Oktoberfilm/ma.ja.de
DEFA-Stiftung, Filmstiftung NRW, Kult. Filmförderung Sachsen &
Mecklenburg-Vorpommern, ZDF/Das Kleine Fernsehspiel
Welturaufführung DOK Leipzig 2017
Förderpreis der Stadt Duisburg, Duisburger Filmwoche 2017

 

24hEurope

24 h TV-Event (D 2018)
Episodenregie & Production Management
ARTE/RBB/SWR/BR/RTBF
Produktion: ZeroOne24 Filmproduktion

 

Fighter

Kino-Dokumentarfilm (D 2016)
Buch und Regie
Gerd Ruge-Stipendium, FFA, Filmstiftung NRW, 3sat
Produktion: Corso Film
Welturaufführung DOK Leipzig 2017
Deutscher Kamerapreis 2017 / Bester Schnitt Langformat

 

Reine Männersache

TV-Dokumentarfilm (D 2011)
Buch und Regie
ZDF/Das Kleine Fernsehspiel
Produktion: Oktoberfilm
Nominierung Grimme-Preis 2012